Protokoll zu den Arbeitskreissitzungen im März 2008

Gemeinde Barum – Gemeinde Marschacht

Dorferneuerung Barum, Horburg, St. Dionys und Oldershausen

Protokoll zur Arbeitskreissitzung Barum und St. Dionys

05.03.2008; 19.00 – 21.00 Uhr

Protokoll zur Arbeitskreissitzung Horburg

06.03.2008; 19.00 – 21.00 Uhr

Teilnehmer: Mitglieder des Arbeitskreises, Herr Bgm. Meyn, Herr Warnecke (Planungsbüro Warnecke)

 
1. Seitens der Arbeitskreismitglieder in Barum wird ein späterer Beginn der Sitzung gewünscht: Der folgende Arbeitskreis soll entsprechend um 19.30 Uhr beginnen. 

2. Die Protokolle der Arbeitskreissitzungen werden vom Planungsbüro an die Gemeinde per mail gesandt; von dort aus werden sie wiederum per mail an zahlreiche Teilnehmer weitergeleitet. Für diejenigen, die über keine elektronische Post verfügen, werden die Protokolle ausgedruckt und im Gemeindebüro zur Abholung hinterlegt. Des weiteren werden die Protokolle vom Bürgernetz Barum auf die Homepage im Internet gestellt.

3. Eine gesonderte Einladung für den Arbeitskreis wird nicht verteilt. Grundsätzlich soll es bei dem abgestimmten Termin, dem jeweils ersten Mittwoch bzw. ersten Donnerstag im Monat, bleiben. Das genaue Datum, Uhrzeit und Themen werden zudem am Abschluss eines jeden Protokolls genannt.

4. Vom Bürgermeister werden Zusammenfassungen der Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeption (ILEK)

Achtern Diek verteilt. Die im vergangenen Jahr fertiggestellte ILEK war einerseits der Ausgangspunkt für die Aufnahme der Gemeinde Barum und Oldershausen in das Förderprogramm der Dorferneuerung. Andererseits können nach Anerkennung des ILEK – Planungsraumes als LEADER - Region dort benannte Projekte seitens der Lokalen-Aktions-Gruppe (LAG), das sind in erster Linie Vertreter der teilhabenden Gemeinden, beantragt werden. Der Fördersatz richtet sich – wie bei der Dorferneuerungsförderung - nach der jeweiligen, in jedem Jahr neu berechneten Steuereinnahmekraft der Gemeinden. Für die Gemeinde Barum liegt die Förderquote derzeit bei 55 % der förderfähigen Nettokosten; ein zusätzlicher Bonus von 10 % ergibt sich, sofern das Projekt im Rahmen der ILEK konkret benannt worden ist.

5. Innerhalb der ILEK wurden neben der Aufnahme in das Förderprogramm der Dorferneuerung mit der Errichtung einer Fußgängerbrücke über den Barumer Schöpfwerkskanal und mit der Komplettsanierung des Straßenraumes Zur Horburg zwei konkrete Projekte benannt, für die jeweils der 10 % Bonus mit beantragt werden kann. Nach Anerkennung der LEADER – Region stehen der LAG bereits in diesem Jahr erhebliche Fördergelder zur Verfügung, die allerdings auch in diesem Jahr gebunden, d.h. ausgezahlt werden müssen. Das setzt eine komplette Fertigstellung der beantragten Maßnahme, ihre Abrechung und (z.T. mehrfache) Überprüfung voraus. Bauliche Maßnahmen vom Umfang der Straße Zur Horburg können innerhalb dieses Zeitraumes nicht zur Realisierung gebracht werden. Dagegen kann aber eine räumlich und baulich begrenzte Maßnahme wie die Brücke zwischen Barum und Horburg geschaffen werden.

Entsprechend hat sich die Gemeinde Barum für eine Beantragung dieser Maßnahme entschieden; und die LAG ist in ihrer Sitzung am 03.03.2008 diesem Wunsch gefolgt, um die in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Fördergelder nicht verfallen zu lassen. Aufgrund des trotzdem eng bemessenen Zeitraumes hat die Gemeinde zeitgleich ein Ingenieurbüro (Döpkens / Bad Bevensen) für die Objektplanung ausgewählt, das nach der Entscheidung der LAG beauftragt wurde. Mittlerweile wurden erste Abstimmungen mit den zu beteiligenden Stellen geführt. Die Baugenehmigung soll möglichst vor den Sommerferien vorliegen, so dass nach der anschließenden öffentlichen Ausschreibung nach den Sommerferien die etwa 6-wöchige Bauphase durchgeführt werden kann.

Im Rahmen der ersten Arbeitskreise Barum und Horburg soll nun über die Art der Konstruktion und die Gestaltung grundsätzlich entschieden werden. Neben dem Erscheinungsbild der Brücke sind insbesondere die Gewährleistung der sicheren Begehbarkeit und der Aufwand für die zukünftige Unterhaltung zu bedenken. Aufgrund der Spannweite von ca. 21 m scheidet eine reine Holzkonstruktion aus, weil sich erhebliche Querschnitte für die Träger ergeben würden, die im Vergleich zum Geländer eine unangemessene Proportion darstellten. Aus gestalterischen Gründen sind auch die neuerdings häufiger auf dem Markt angebotenen Aluminiumkonstruktionen abzulehnen; denn die bei diesem Material erforderliche Ober- und Untergurtkonstruktion würde ebenso erhebliche Querschnitte aufweisen und dominierte das Erscheinungsbild der Brücke, hinter der z.B. das Geländer deutlich zurückträte.

Demgegenüber kann eine Konstruktion aus Stahl geringere Profile bzw. Querschnitte aufweisen, die gestalterisch eine angemessenere Proportion zur relativ kleinen Brücke erzeugen würden. Vorteilhaft würde sich diese Konstruktion auch mit Blick auf die zukünftige Unterhaltung erweisen, denn in verzinkter Form ist keine Korrosion zu erwarten. Unterschieden wird dabei zwischen der reinen Stahlbauweise, bei der üblicherweise aber der Bodenbelag aus geriffelten Holzbohlen besteht, und der kombinierten Stahl-Holz-Bauweise, bei der die Stahlkonstruktion hinter einer Holzverkleidung liegt und die Brücke quasi als Holzbau erscheint.

Anhand von Photos von entsprechenden Brückenbauwerken in der Stadt Winsen und in der Gemeinde Bienenbüttel wurden die gestalterischen und funktionalen Vor- und Nachteile der Brückenbauweisen dargestellt und diskutiert. Einvernehmlich kam der Arbeitskreis zu folgendem Ergebnis: Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Barumer Schöpfwerkskanal soll weitgehend als Stahlkonstruktion errichtet werden, um die beabsichtigte leicht und elegant wirkende Erscheinungsform gewährleisten zu können. Gestalterisch begründet ist auch die leichte Überhöhung der Brücke, die zur Mitte eine Steigung von 3 % aufweisen soll. Die lichte Breite zwischen den Geländern wird mit 2,2 m als ausreichend betrachtet, das Geländer soll dabei aus einer schlicht gestabten Metallkonstruktion bestehen. Anders als die verzinkte Stahlkonstruktion könnte das Geländer auch farblich behandelt werden oder einen Handlauf aus Holz aufweisen. Ob der Einsatz eines Aluminiumgeländers möglich ist, kann erst nach erfolgter Gewährleistung bezüglich der Materialverträglichkeit (Metallkorrosion?) entschieden werden. Der Belag der Brücke soll aus geriffelten Eichenbohlen bestehen; alternativ sollen aber auch andere Möglichkeiten geprüft werden.

Nach Zustimmungen der Arbeitskreise Barum / St. Dionys und Horburg soll die Planung der Brücke unter diesen Maßgaben weiter erfolgen. Die Planunterlagen werden nach ihrer Fertigstellung nochmals in den Arbeitskreisen vorgestellt.

6. Den zweiten inhaltlichen Schwerpunkt bildete in Barum die Auseinandersetzung mit den überörtlichen Straßenräumen. Im Zuge der St.-Dionysstraße als Ortsdurchfahrt im Zuge der K 12 ergeben sich aufgrund des geradlinig verlaufenden Fahrbahnverlaufes und des weithin übersichtlich ausgebildeten Straßenraumes oft überhöhte Fahrgeschwindigkeiten. Dadurch besteht ein Gefährdungspotential für die schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer) insbesondere beim Überqueren der Fahrbahn und ein Unfallrisiko für ein- und ausmündende Fahrzeuge bei Einmündungen von untergeordneten Straßen oder im Bereich von Grundstückszufahrten. Der damit verbundene Verkehrslärm mindert zudem die Wohn- und Lebensqualität auf den anliegenden Grundstücken, die sich mitunter durch hohe, geschlossene Einfriedungen vom Straßenraum abgrenzen. Neben dem Gefahrenpotential wird dadurch auch das Ortsbild negativ beeinträchtigt.

Zur Minderung der Fahrgeschwindigkeit sollte deshalb im Rahmen der Dorferneuerung der Einbau verkehrsberuhigender Maßnahmen im Ortseingangsbereich oder im Verlauf der Ortsdurchfahrt vorgesehen werden. Bauliche Maßnahmen im Bereich klassifizierter Straßen bedingen immer die Zustimmung des Straßenbaulastträgers; oftmals ohne eine finanzielle Beteiligung in Aussicht stellen zu können. Vorbehaltlich der Zustimmung des Landkreises könnte aber eine derartige Maßnahme von der Gemeinde mit Unterstützung der Dorferneuerungsförderung durchgeführt werden. Dagegen liegt die Straßenbeleuchtung und der Gehweg im Seitenbereich der Kreisstraße im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde.

Insgesamt sollten die Ortsdurchfahrten möglichst abwechslungsreich und attraktiv gestaltet sein, um die Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers Innerorts zu erhöhen. Dazu zählt vor allem der umgebende Grün- und Baumbestand, von dem eine erhebliche Gestaltung der Straßenräume ausgehen kann. Weiterhin kann durch die Ausbildung der Grundstückseinfriedungen die eintönige Geschlossenheit z.B. durch berankende Bepflanzung aufgelöst werden.

Im Zuge der K 12 ergeben sich aus Sicht des Arbeitskreises mit dem unmittelbaren Ortseingang vor der Einmündung vom Immenthunweg, mit der Kreuzung der einmündenden Gruftweg und Kiefernweg sowie mit der Buswartestelle geeignete Bereiche, den Verkehr auf der bevorrechtigten Kreisstraße mit dem Ziel einer angepassten Fahrweise stärker zu reglementieren (vgl. Konzepte 1-4). Keinesfalls dürfen dabei Verengungen oder Einbauten vorgesehen werden, die z.B. den LKW-Verkehr oder den schweren landwirtschaftlichen Verkehr behindern. Durch bauliche Veränderungen in der Linienführung soll hingegen die Aufmerksamkeit des Verkehrsteilnehmers erhöht und seine Fahrweise bzw. Geschwindigkeit der innerörtlichen Situation besser angepasst erfolgen.

Im unmittelbaren Ortseinfahrtsbereich der K 12 wird der Bau eines Fahrbahnteilers angeregt, der eine Breite von 1,5 – 2 m aufweisen sollte. Die Anlage sollte möglichst diagonal eingebaut werden, um eine Gegenkurve ausfahren zu müssen. Außerdem wird eine Bepflanzung der Mittelinsel z.B. mit einer Ligusterhecke (max. Höhe 60 cm) angeregt, um die Übersichtlichkeit einzuschränken.

Eine ähnliche Lösung könnte für die Kreuzung Gruftweg / Kiefernweg angestrebt werden, wo eine Anordnung des Fahrbahnteilers südlicherseits vorgenommen werden könnte. Alternativ bietet sich in der Kreuzung auch eine gegenläufige Verschwenkung der gesamten Fahrbahn unter Verdrängung des Einmündungstrichters vom Gruftweg an. Im Hinblick auf die Wegebeziehungen aus dem Bereich der jüngeren Siedlungsgebiete zum Schulstandort wird dabei zusätzlich die Anlage einer Mittelinsel als Überquerungshilfe unmittelbar nördlich der Kreuzung angeregt. Allerdings zöge das einen erheblichen Eingriff in die hier beiderseits vorhandenen Hochbord- bzw. Gehweganlage nach sich. Zudem müssten 2-3 der markanten Bäume im Straßenraum weichen.

Eine derartige Lösung ließe sich einfacher im Bereich der vorhandenen Bushaltestelle an der St. Dionysstraße herstellen, wo durch die vorhandene Busbucht ein breiterer Straßenraumquerschnitt besteht. Nach Aufgabe der Busspur könnte dieser Bereich als auswärtsführende Fahrspur umgestaltet werden, so dass eine Überquerungshilfe im Bereich der alten Fahrspur angeordnet werden könnte. Im Hinblick auf den ortseinwärts fahrenden Verkehr ergäbe sich aber keine bauliche Verschwenkung; diese ließe sich aber durch ein Verschwenken in östliche Richtung herstellen.

Eine andere Möglichkeit stellt hier die Verschwenkung der gesamten Fahrbahn in Richtung der aufzugebenden Busbucht dar. Damit würde die ortseinwärtsführende Spur eindeutig verschwenkt werden bzw. sich hier die neu ergebende Grünfläche weithin als scheinbares Hindernis im Straßenraum zeigen.

7. In Horburg bildete die Diskussion um den zukünftigen Ausbau des Straßenraumes Zur Horburg den zweiten inhaltlichen Schwerpunkt. Da die Gemeinde wie bereits in der ILEK bekräftigt die Erneuerung des Straßenraumes im Rahmen der Dorferneuerung als eine der wichtigsten Maßnahmen realisieren möchte, hat die Dorferneuerungsplanung die Gemeinde bereits frühzeitig um eine Vermessung des Straßenraumes ersucht. Damit kann bereits im Rahmen der Dorferneuerungsplanung eine vergleichsweise genaue Beplanung des gesamten Straßenzuges erfolgen; die Gemeinde kann die (ohnehin) anfallenden Kosten für die Vermessungsleistung auch im Zuge der späteren Beantragung geltend machen bzw. wird diese dann gefördert bekommen. Nach Einholung mehrerer Angebote wurde der Auftrag erteilt und die Vermessung mittlerweile vorgenommen, deren Auswertung dann ab Mai den späteren Erörterungen im Arbeitskreis zu Grunde liegen wird. Unabhängig von der Vermessung wird seitens der Gemeinde erst später – nach Fertigstellung des Dorferneuerungsplanes – über eine Auftragsvergabe bzgl. der Ingenieurplanung entschieden.

Die etwa 1200 m lange Straße Zur Horburg stellt sich als Haupterschließungsachse des Dorfes dar. In östlicher Richtung mündet sie quasi im Bereich des Ortseinganges in die übergeordnete Kreisstraße 1, während sie in nordwestlicher Richtung als Wirtschaftsweg in die Gemarkung und schließlich in 4 km bis Oldershausen in der benachbarten Gemeinde Marschacht führt. Innerorts nimmt der etwa 10 – 15 m breite Straßenraum die auf einer Breite von 5,8 m asphaltierte Fahrbahn auf, an die sich nördlicherseits eine einreihige Gosse, ein Hochbord und ein mit Betonplatten oder Verbundsteinpflaster hergestellter Gehweg in einer Breite von 1,5 m anschließt. Beiderseits der befestigten Flächen lagern sich die meistens befestigten Zufahrten zu den privaten Grundstücken oder Grünstreifen an, die Grasbewuchs mit teilweise Baumbestand aufweisen. Die Entwässerung der befestigten Flächen erfolgt abschnittsweise über offene Gräben oder über Abläufe, die über kurze Verrohrungen in offene Gräben überführen, die wiederum in die Neetze einleiten. Durch die Zunahme des Verkehrs und insbesondere der Belastungen durch den schweren landwirtschaftlichen Verkehr weist die Fahrbahn erhebliche Schäden (Unebenheiten; Netzrisse, Abplatzungen) auf, die überwiegend auf die mangelhafte Tragfähigkeit des gesamten Straßenaufbaus zurückzuführen sind. Problematisch ist außerdem der unterschiedliche Aufbau der Fahrbahn, die zur Hälfte von einem alten Natursteinpflaster, zur Hälfte von einem ehemaligen Gleissschotter unterlagert ist.

Im Rahmen der Neugestaltung sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen: Zum einen ist dem schweren landwirtschaftlichen Verkehr (insbesondere vom Lohnunternehmen mit Fahrzeugbreiten von 3,25 m) und dem entsprechend dem Begegnungsverkehr (u.a. mit dem Busverkehr) Rechnung zu tragen. Des weiteren ist eine sichere Gehweganlage vorzusehen, um die Fußgänger und insbesondere den Schülerverkehr sicher leiten zu können. Nicht nur mit Blick auf die Förderung ist dem gestalterischen Ansatz Rechnung zu tragen, denn ein abwechslungsreich gegliederter Straßenraum führt zu verbesserter Aufmerksamkeit bzw. Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer. Gleichförmig und flächenhaft ausgebaute Straßenräume sowie durch markante (Hoch-) Bordanlagen abgegrenzte Funktionsbereiche führen dagegen nachweislich zu überhöhten Fahrgeschwindigkeiten bzw. zu Gefährdungsmomenten. Flächenhaft befestigte Fahrbahnen mit Breiten über 5,5 m und Hochbordanlagen sind entsprechend innerhalb der Dorferneuerung nicht förderungsfähig.

Unter Beachtung dieser Vorgaben kann – soweit baulich möglich – eine Trennung von Fahrbahn und Fußweg vorgeschlagen werden. Der dazwischen verbleibende Grünstreifen könnte entweder mit Gras bepflanzt oder aber auch in Abschnitten Bäume oder kleine Heckenabschnitte (Liguster, max. 60 cm Höhe) aufweisen. Dort, wo die Bebauung oder die vorhandenen Gräben bzw. Großbäume keine Trennung von Fahrbahn und Fußweg zulassen, könnte der Gehweg durch ein Rundbord mit z.B. 4 cm Ansicht abgesetzt verlaufen.

Anhand von Photos und Skizzen (vgl. Anlage) wurden im Arbeitskreis verschiedene Ausbauvarianten diskutiert. In der Darstellung Bestand und Ausbauvarianten sind dem Bestand (A) verschiedene Möglichkeiten zur Seite gestellt, die sich im innerörtlichen Bereich als geeignete Ausbauquerschnitte erwiesen haben. Dabei wurde die Variante D mit der in die Mitte der Fahrbahn gelegten Wasserführung (Mittelgosse) sowohl aus funktionalen als auch aus gestalterischen Gründen abgelehnt. Favorisiert wurde hingegen die Variante C, die eine asphaltierte Fahrbahn von 3,5 m Breite aufweist, an die sich beiderseits Gossen von 50 cm anlagern. Einseitig könnte daneben ein überfahrbarer Seitenstreifen in Pflasterbauweise verlaufen, der lediglich beim Begegnungsverkehr mit großen Fahrzeugen befahren werden müsste. Abschnittsweise könnte dieser Streifen z.B. durch Baumpflanzungen unterbrochen werden, um eine zusätzliche Gliederung im Straßenraum zu erzielen. Davon abgesehen ist eine gezielte Betonung der Einmündungsbereiche und Kreuzungen durch ein gezielt andersfarbig gehaltenes Pflaster vorgesehen.

 

Die nächsten Treffen der Arbeitskreise finden statt am:

Arbeitskreis Barum und St. Dionys

Mittwoch, 02.04.2008, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Flindt

Arbeitskreis Horburg

Donnerstag, 03.04.2008, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Horburg

 

Themen:

Bestandsaufnahme zu aktuellen bzw. früher vorhandenen Betrieben, Geschäften oder Dienstleistungen in den Orten; dorfgemeinschaftliche Einrichtungen und Treffpunkte; Vereinsleben, Wegebeziehungen; überörtliche Straßenräume (K 1 / K 12) in Barum.

Sofern alte Chroniken oder Photos mit alten Ansichten vorhanden sind, bitten wir sie, diese mitzubringen oder evtl. uns auszuleihen.

 

Bad Bevensen, 17.03.2008
Volker Warnecke