Feuerwehr Horburg besucht ihr altes Spritzenhaus im Museumsdorf Hösseringen

„Hier habe ich nach der Übung immer gesessen und mein Bier getrunken“, erinnerte sich Jürgen Behr und setzt sich auf die Deichsel des alten Tragkraftspritzenanhängers. Auch bei anderen Feuerwehrkameraden, die das alte Horburger Spritzenhaus noch von seinem ursprünglichen Standort neben dem Lohnunternehmen Behr kannten, wurden Erinnerungen wach. Am 1. Mai machte die Feuerwehr Horburg einen Ausflug in das Museumsdorf Hösseringen bei Suderburg. Dort befindet sich seit 1992 auch das alte Horburger Feuerwehrgerätehaus aus dem Jahre 1904.  Der Transport des Gebäudes in das Museumsdorf erfolgte damals in größeren Teilen. Dort wurde es in dem Zustand, wie es in den 1950er Jahren aussah, wieder aufgebaut. Im vorigen Jahr zogen auch der alte Tragkraftspritzenanhänger und andere alte Löschgeräte der Wehr in das Museumsdorf um. Seitdem ist das kleine Fachwerkgebäude sogar wieder originalgetreu ausgestattet.

 

Der Ausflug der Feuerwehr begann bereits morgens mit einem gemeinsamen Brunch im „neuen“ Horburger Feuerwehrhaus. Das riesige Frühstücksbuffet hatten Ute Flügge, Anja Mundt, Bianka Päper, Sandra Neckel und Anja Mennrich mit viel Liebe hergerichtet.

 

Nach dem Frühstück ging es per Bus nach Hösseringen. Museumspädagoge Günther Reimers konnte den Horburger Feuerwehrkameraden und ihren Familien bei der Führung durch das Museumsdorf auch viele andere interessante Details aus der Baugeschichte der Dörfer rund um Lüneburg berichten. In der alten Schmiedewerkstatt zeigte Alterskamerad und Schmiedemeister Peter Schmidt sein Können am Schmiedefeuer. Anschließend gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen am 1644 erbauten Brümmerhof.

 

 

Björn Menrich

OrtsBm Horburg