Alarmübung in Wittorf

Schauplatz einer kurzfristig ausgearbeiteten Alarmübung für die Feuerwehren aus Barum, Handorf, Horburg, St.Dionys und Wittorf war jetzt ein altes, leerstehendes Reetdachhaus am Wittorfer Moorweg. Wittorf§´s stellvertretender Ortsbrandmeister Frank Fehlhaber und Gruppenführer Florian Behr nutzen die Gunst der Stunde, um das kurz vor dem Abriss stehende Gebäude für eine Übung herzurichten, bei der vor allem die Atemschutzgeräteträger unter realistischen Bedingungen arbeiten sollten. Dazu wurde Stroh in einem alten Ofen entzündet und unter ständiger Kontrolle der Rauch im Gebäude verteilt. Als die ersten alarmierten Kräfte gegen 19.45 Uhr an der vermeintlichen Einsatzstelle eintrafen, gingen alle zunächst von einem Ernstfall aus, da Rauch bereits durch die Fenster im Obergeschoss drang.
Wittorf§´s Ortsbrandmeister André Klatt ließ umgehend mehrere Atemschutztrupps ausrüsten und zur Menschenrettung ins Gebäude vorgehen, da in der Erstmeldung durch die Einsatzleitstelle von zwei vermissten Personen die Rede war. Parallel wurde von außen ein Löschangriff in Bereitstellung aufgebaut, falls das Feuer durchbrechen sollte. Nachdem die Atemschutzgeräteträger die vermeintlichen Opfer in Form von Puppen „gerettet“ hatten, war auch dem Letzten klar, dass dies eine Übung war. Nach gut einer Stunde war die Übung für die 60 Einsatzkräfte beendet. Eine Manöverkritik fiel aus, dass soll im Rahmen der nächsten Gruppenführerbesprechung stattfinden.

Anbei Bilder der Übung

Sven Lehmann
SG – FW Pressewart