Starke Ölverschmutzung auf der Ilmenau fordert Einsatzkräfte in Bardowick – Polizei sucht Verursacher

Ein Ölteppich auf der Ilmenau bei Bardowick hat die Feuerwehren aus Bardowick und Lüneburg sowie die Polizei am Mittwochvormittag, den 09.10.13 beschäftigt. Gegen 9.45 Uhr meldete die Polizei die Gewässerverunreinigung an die Einsatzleitstelle in Lüneburg. Diese alarmierte zunächst die Feuerwehr Bardowick. Nach einer ersten Lageerkundung durch Bardowick§´s stellvertretenden Gemeindebrandmeister Bernd Wehling legten die Bardowicker Brandschützer im Bereich der Gaststätte Hohensand eine Ölsperre aus, um einen weiteren Durchfluss des Öls in Richtung Winsen zu verhindern. Zudem forderte Wehling eine zweite Ölsperre von der feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Scharnebeck an. Parallel dazu rückte auch die Feuerwehr Lüneburg aus, um die Verschmutzungslage an der Ilmenau im Stadtgebiet zu erkunden und ggf. einen Verursacher festzustellen. Im Bereich der Stadt allerdings war die Verschmutzung sehr gering, dass meiste Öl war wohl schon Richtung Bardowick abgezogen. Die Wasserschutzpolizei, die ebenfalls vor Ort war, konnte keinen Verursacher feststellen.

In Bardowick unterdessen legten die Einsatzkräfte oberhalb der Schleuse eine zweite Ölsperre, mittels Ölbindemittel wurde die Verschmutzung aufgenommen. Ein Tankwagen einer Reinigungsfirma saugte das gebundene Öl von der Wasseroberfläche ab, ein Sachverständiger vom Umweltamt des Landkreises Lüneburg machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Nach gut zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die 40 Einsatzkräfte beendet. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Am Donnerstag, den 10.10. wurden gegen 17.15 Uhr die Feuerwehren Bardowick und Barum alarmiert. Letzte Ölreste auf der Ilmenau wurden von den Einsatzkräften aufgenommen und in Sondermüllcontainern entsorgt, zudem wurden die Ölsperren eingeholt. Hier waren 20 Einsatzkräfte nochmals 90 Minuten im Einsatz.

Sven Lehmann
Samtgemeindefeuerwehrpressewart Bardowick