Melder an, Verstand aus ?!? Erstes Sicherheitsseminar der Feuerwehren in Bardowick

Der sichere Weg von Zuhause zum Einsatz war das Thema beim ersten Sicherheitsseminar der Feuerwehren in der Samtgemeinde Bardowick. Der Samtgemeindesicherheitsbeauftragte und Kreisfeuerwehrarzt Folkert Grothusmann hatte unter dem Motto „Melder an, Verstand aus?!?“ zu dieser Veranstaltung geladen und konnte mit Pastor und Notfallseelsorger Derik Mennrich, sowie Samtgemeindebürgermeister Heiner Luhmann zwei weitere Referenten gewinnen. Gut 100 Teilnehmer waren zu Gast im Bardowicker Feuerwehrhaus.

„Wegeunfälle tauchen immer wieder in den Statistiken der Unfallberichte auf“, berichtet Grothusmann, „leider auch schon oft mit tödlichen Ausgang“. Anhand von Fallbeispielen erläutert Grothusmann, wie es zu Unfällen auf dem Weg zum Einsatz kommt. Schon bei der Alarmierung wächst die Anspannung bei den Kameraden, Adrenalin wird ausgeschüttet und sorgt oftmals für zu hektische Handlungen. Grade im Straßenverkehr kann das schlimme Folgen für Beteiligte, aber auch Unbeteiligte haben. „ Erst im vergangenen Jahr starben in Erkelenz (RP) zwei Kameraden auf dem Weg zum Einsatz“, berichtet Grothusmann. Daher sein Appell an die Kameraden: “Fahrt besonnen, damit Ihr auch helfen könnt und nicht selber Hilfe braucht“. Pastor Mennrich forderte die Kameraden auf, offen über ein Fehlverhalten untereinander zu sprechen. Er zeigte verschiedene Wege der Kommunikation auf. Samtgemeindebürgermeister Luhmann wies auf die rechtliche Seite bei Wegeunfällen hin. Dabei ging er besonders auf die §§ 35 und §§ 38 (Sonder- und Wegerechte) der Straßenverkehrsordnung ein und ermahnte seinerseits zum vernünftigen Fahrverhalten der Kameraden.

Am Ende des Seminars folgte noch eine Diskussionsrunde. Ausrichter Folkert Grothusmann war mit der Beteiligung zufrieden, weitere Sicherheitsseminare auf Samtgemeindeebene sollen folgen.

Sven Lehmann
Samtgemeindefeuerwehrpressewart Bardowick


Bilder:

Bild 1) Die Referenten (v.l.) Folkert Grothusmann, Heiner Luhmann und Derik Mennrich Freuten sich über eine
Bild 2) rege Beteiligung seitens der Feuerwehren aus der SG Bardowick.