Feuer in Pelletheizung verursacht hohen Sachschaden im Wohnhaus

Ein Brand in einer Pelletheizung verursachte am Dienstagabend, den 01. Juli, in der Schulstraße in Horburg nach ersten Schätzungen der Polizei einen Schaden ca. 50.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehren aus Horburg, Barum, St. Dionys, Wittorf, Handorf und Lüneburg waren mit rund 90 Einsatzkräften vor Ort.

Gegen 20.45 Uhr bemerkte die Bewohnerin, selbst Mitglied der Feuerwehr Barum, Rauch im Erdgeschoss, dichter Rauch quoll aus dem Heizungsraum und die Raumelder schlugen an. Die Bewohnerin verlies das Haus und alarmierte die Feuerwehr. Unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Claus Fehrmann wurden 10 Feuerwehrleute mit  Atemschutzgeräten und einem D – Rohr zur Bekämpfung der Flammen eingesetzt. Zusätzlich wurde von der Feuerwehr Lüneburg eine Wärmebildkamera angefordert, mit ihr wurden die Heizung mit dem Pelletbunker und das Gebäude nach weiteren Glutnestern abgesucht. Zudem wurden das Erd- und Obergeschoss mit einem Überdruckbelüfter vom Rauch befreit. Gegen 22.15 Uhr war der Einsatz beendet, die Polizei hat weitere Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Aufgrund des Schadens, der durch Rauch- und Rußablagerungen entstand, ist das Gebäude unbewohnbar, die Bewohner kamen bei Verwandten unter. Ein Gutachter soll am Mittwoch den Schaden in Augenschein nehmen. 

Sven Lehmann
Pressewart Samtgemeindefeuerwehr Bardowick