Alterskameradenausfahrt der Samtgemeindefeuerwehr Bardowick mit Besichtigung des Elbe - Jeetzel Schöpfwerks in Hitzacker

Elbaufwärts ging es in diesem Jahr für die Alterskameraden der neun Bardowicker Ortswehren – Ziel war die Elbestadt Hitzacker im Landkreis Lüchow – Dannenberg. Dort traf man sich morgens um zehn vor dem Elbe – Jeetzel Schöpfwerk, wo Gemeindebrandmeister Jens Prüße eine Besichtigung der Anlagen organisiert hatte.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde dabei den 86 Teilnehmern die umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, für die in Hitzacker immerhin ca. 63 Millionen Euro in den letzten Jahren investiert wurden, erläutert. Von der Planung und Entstehung der 938 Meter langen Hochwasserschutzwand, übers Sielbauwerk bis hin zum Schöpfwerk, Heinz Anders, Ehrenvorsitzender des Jeetzeldeichverbandes, kannte jedes noch so kleines Detail, war er doch maßgeblich an Planung und Umsetzung dieser Schutzanlage beteiligt. „ Man musste erst zweimal richtig absaufen“, erzählte Anders in seiner trockenen Art, „ erst dann wurde über einen effektiven Hochwasserschutz für Hitzacker nachgedacht“. Die erste Bewährungsprobe beim dritten Jahrhunderthochwasser in diesem Frühjahr überstand das Bauwerk mit Bravour.

Zuständig für den Auf-, und Abbau der Hochwasserschutzwand sind die Feuerwehren der Region unter Leitung des Jeetzeldeichverbandes - auch das sicherlich ein kleines Novum in Niedersachsen.

Nach der rund anderthalbstündigen Führung ging es mit dem Fahrgastschiff „Lüneburger Heide“ auf der Elbe wieder Richtung Heimat. Beim gemeinsamen Mittagessen an Bord und Kaffee und Kuchen am Nachmittag ließ man den Tag ausklingen. Am späten Nachmittag endete der Ausflug am Artlenburger Schiffsanleger.

Sven Lehmann
SGFW – Pressewart

Bild 1
Heinz Anders vom Jeetzeldeichverband (im Vordergrund) berichtete ausführlich über die Hochwasserschutzmassnahmen für Hitzacker.

Bild 2
Gruppenfoto am Hitzacker Hafen.

Bild 3
Elbblick auf die Hochwasserschutzanlagen von Hitzacker.