Dezernatsleiterin Annika Wangerin übergibt Förderbescheid für den Gotenweg in St. Dionys

„Dieser Ort hat für mich einen ganz besonderen Charme. Ich freue mich sehr, dass wir hier in St. Dionys mit der Förderung von Maßnahmen der Dorferneuerung zur Bewahrung und Entwicklung des Ortes beitragen können“, sagte Annika Wangerin , Dezernatsleiterin für Dorferneuerung und Strukturförderung im Amt für Landentwicklung Lüneburg bei der Übergabe des Förderbescheides für den Ausbau des Gotenweges an Bürgermeister Torsten Rödenbeck .

„Mit dieser Maßnahme wird ein wichtiges Ziel der Dorferneuerung verwirklicht, die Verbesserung der Aufenthalts- und die Lebensqualität in den Dörfern. Der Gotenweg wird zeitgemäß gestaltet und dabei auf den dorftypischen Charakter von St. Dionys besonders Rücksicht genommen.“

Die Gemeinde Barum erhält für das Vorhaben eine Zuwendung aus Mitteln der Europäischen Union von bis zu rund 170.000 Euro. Die Kosten des Projektes sind mit fast 300.000 Euro veranschlagt. Zuwendungsfähig sind die Kosten ohne Mehrwertsteuer. sie werden mit bis zu 65 Prozent bezuschusst.

Beantragt hat die Gemeinde Barum den Ausbau des Gotenweges in einer Breite von vier Metern. Dabei wird die Fahrbahn in drei Meter Breite künftig einen Belag aus rotbraunem Betonstein haben. Einmündungsbereiche werden farbig abgesetzt. Im unmittelbaren Umfeld zur Kirche wird Parkraum mit einem Natursteinbelag geschaffen. Rasenflächen werden als Schotterrasen überfahrbar hergerichtet. So werden künftige Unterhaltungsarbeiten erheblich vermindert.

Dorftypisch werden sich auch die beiden neuen Buswartehäuschen aus Holzfachwerk mit Holzverschalung und Satteldach mit Hohlpfannen präsentieren. Ebenfalls erneuert wird die Straßenbeleuchtung. Die Oberflächenentwässerung wird optimiert, so dass Regenwasser ungehindert ablaufen kann.

Vier Linden und eine Hainbuchenhecke sorgen für mehr Dorfgrün.
Abgerundet wird die Maßnahme durch zwei Sitzbänke und einen Fahrradständer.
Mit der Übergabe des Förderbescheides kann jetzt mit der Ausschreibung der Maßnahme begonnen werden.
Die Gemeinde Barum hat bis zum 31. Oktober Zeit, alle Arbeiten auszuführen. Dann muss der Verwendungsnachweis mit allen Abrechnungen beim Amt für Landentwicklung vorliegen, damit die Auszahlung der Fördermittel erfolgern kann.

Der Ausbau des Gotenweges ist die dritte öffentliche Maßnahme, die im Rahmen der Dorferneuerung Barum / Oldershausen gefördert wird. Das besondere dieser Dorferneuerung ist, dass sie sich über Dörfer in zwei Landkreisen – Lüneburg und Harburg – erstreckt.

 

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Joachim Roemer
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen, Regionaldirektion Lüneburg
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