Der Bürgermeister schrieb – und viele Neubürger kamen

Erfahrungsgemäß treffen Einladungen meist zu früh oder zu spät beim Empfänger ein. In Barum einschließlich der Ortsteile Horburg und St. Dionys aber hat der Bürgermeister den richtigen Zeitpunkt getroffen. Es wurden von ihm alle Neubürger, welche sich ab 2008 hierhergehörig fühlen (alle anderen selbstverständlich auch) zu einem „Kennenlernnachmittag“ mit Kaffee und Kuchen am 10. November 2012 ab 15:00 Uhr in den Gasthof Flindt eingeladen.

Hier schenkten die Damen vom „Deutschen roten Kreuz“ Kaffee aus, teilten die Torten und Kuchen zum Verzehr in handliche Stücke und weil den „Kurzen“ der Kaffee meistens bitter schmeckt und sie den nicht mögen gab’s für sie Cola, Fanta und andere Getränke, ebenfalls kostenfrei.

Auch „alteingesessene“ Bürger hielt es zuhause nicht auf dem Sofa. Sie kamen ebenfalls um sich die Angebote der verschiedenen Vereine und Organisationen anzusehen. Wann hatte oder hat man schon einmal eine solche Gelegenheit, die Angebote in unserem Ort nebeneinander kennen zu lernen.

Der Bürgermeister Torsten Rödenbeck beließ es bei ein paar einleitenden Begrüßungsworten und der Rundgang war eröffnet.

Am Eingang zum Veranstaltungsraum gab es auf einer Stellwand einen kurzen Abriss zur Geschichte des Dorfes Barum mit alten Fotos, Postkarten und Bildern aus der Vergangenheit und Gegenwart Barums.

Die Tafel der Freiwilligen Feuerwehr St. Dionys zeigte mit vielen Fotos die Aufgaben der Feuerwehr, gefolgt von der Ortswehr Horburg mit einem reichhaltigen Informationsangebot.
Sportverein und Tennisclub Barum hatten sich gemeinsam an einem Stand positioniert. Auch sie traten mit einem großen Angebot an Informationen zu den Aktivitäten und Möglichkeiten in ihrem Vereinsleben auf.

Am nächsten Stand erklärte der Schieß-Club Barum sein stark erweitertes Angebot im Bogensport und das zukünftige Leuchtpunktschießen.

Am Stand der Kirchengemeinde St. Dionys lud die Pastorin Daniela Jensen zu Gesprächen und Informationen ein.

Das breite Tätigkeitsfeld der Jugendfeuerwehr Barum wurde von den jungen Feurwehrfrauen - und männern erklärt.

Der Förderverein der Feuerwehr Barum und die Wehr selbst stellten ihre Aufgaben und Tätigkeiten, auch und vor allem die Notwendigkeit einer einsatzbereiten Feuerwehr im Ort dar und warben für Unterstützung.

Ein Magnet für die „Kurzen“ war der Stand des Kindergartens mit dem Bastelangebot auf den an ihre Größe angepassten Stühlen und Tischen.

Den Schluss des Rundganges bildeten die Landfrauen mit ihrem Informationsstand. Zwischen allen Tischen – das Kuchenbuffet, reichhaltig und gegen jeden Diätplan.

Welches Interesse an dieser Veranstaltung bestand kann man an der großen Zahl der Besucher ermessen. Eine wie wir finden gelungen Veranstaltung und eine Einladung an alle Interessierten beim nächsten Mal mitzuwirken.

.........und hier noch ein herzliches „Danke“ an alle „Mitmacher“ – vom Standbetreuer bis zum Bürgermeister.

Fotos & Text: Reinhard W. Pietrowski