Wertstoffcontainerplatz in St. Dionys

Anlässlich der Gemeinderatssitzung am 23. August 2012 haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus St. Dionys nach dem neuen Standort der Wertstoffcontainer im Widukindweg erkundigt. Die Einzelheiten ergeben sich insoweit aus der Niederschrift der Ratssitzung, die auf der Webseite der Gemeinde Barum veröffentlicht ist.

Bürgermeister Rödenbeck hatte berichtet, dass ein St. Dionyser Bürger einen schriftlichen Antrag auf Verlegung des Wertstoffcontainerplatzes offiziell gestellt habe, welcher nach der Hauptsatzung der Gemeinde Barum in den gleichen Gremien zu behandeln sei, die über den Standort der Wertstoffcontainer entschieden haben. Was anlässlich der Ratssitzung weder dem Bürgermeister noch den Ratsmitgliedern bekannt gewesen ist, zumal der Antragsteller leider nicht persönlich zugegen gewesen ist, um seinen Verlegungsantrag zu begründen, inzwischen aber wohl zur Beruhigung der Gemüter geführt haben dürfte, ist folgendes:

Der gleiche St. Dionyser Bürger hatte parallel an die Polizeiinspektion Lüneburg geschrieben und beanstandet, dass der neue Wertstoffcontainerplatz eine Verkehrsgefährdung darstelle.

Allerdings kommen die zuständigen Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Lüneburg und des Fachdienstes Straßenverkehr des Landkreises Lüneburg zu einem anderen Ergebnis, das ich wie folgt zusammenfassen darf:

„Die Wertstoffcontainer stehen in einer 30er–Zone. Es ist Aufstellfläche für Kfz vor den Containern neben der Fahrbahn vorhanden. Es gibt weder Sichtdreiecksprobleme noch Kurven oder Kuppen, die die Sicht dort gefährlich einschränken würden. Der Landkreis teilt nach einer Ortsbesichtigung die Einschätzung der Polizei, dass eine Verkehrsgefährdung durch die Container am dortigen Standort nicht zu erkennen ist; aus Gründen der Verkehrssicherheit ist hier nichts zu veranlassen.“

Bürgermeister Rödenbeck hat anlässlich der Ratssitzung am 23. August 2012 zugesagt, dass der Verlegungsantrag zunächst in einer öffentlichen Sitzung des Bau–, Planungs– und Umweltausschusses der Gemeinde Barum behandelt werde, sobald die Äußerung des LGLN über die Konsequenzen einer Verlegung des Wertstoffcontainerplatzes vorliege. Immerhin ist die Verlegung des Wertstoffcontainerplatzes im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahme im Gotenweg über Fördermittel mitfinanziert worden. Zwar liegt eine Äußerung des LGLN noch nicht vor. Allerdings wird bei der Abwägung zur Verlegung des Wertstoffcontainerplatzes die Stellungnahme des Landkreises und der Polizeiinspektion Lüneburg zu berücksichtigen sein.

- Rödenbeck -
Bürgermeister