Bardowicker Feuerwehren den vierten Tag im Hochwassereinsatz

Stand: 07.06.2013 17:00 Uhr

Seit nunmehr Dienstagabend sind die Bardowicker Feuerwehren rund um die Uhr im Katastropheneinsatz in Stiepelse (Amt Neuhaus). Da die neusten Prognosen einen etwas niedrigeren Pegelstand wie noch am Mittwoch voraus sagen, hat die technische Einsatzleitung (TEL) in Scharnebeck vorläufig die Arbeiten von Deicherhöhung auf Deichverteidigung umgestellt und die Kreisbereitschaften aus den Nachbarkreisen nach Hause entlassen, die Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Lüneburg bleiben im Einsatzgebiet und arbeiten vorerst weiter. Ob und wie am Wochenende weitergearbeitet, entscheidet sich in den nächsten Stunden.

In Stiepelse indes wurde bis zum Freitag von den Feuerwehren und zahlreichen freiwilligen Helfern über 400.000 Sandsäcke abgefüllt und auf Paletten verpackt. Auf gut zehn Deichkilometern wurde zudem der Deich von den Einsatzkräften um 30 – 40 cm erhöht. Weitere zahlreiche Paletten mit Sandsäcken wurde in Bereitstellung gebracht. Über die weiteren Maßnahmen entscheidet nun der Pegel der Elbe.

Probleme macht den Einsatzkräften vor Ort die immer noch teilweise schleppende Versorgung. Die Leitung vor Ort muss neben den Einsatz immer noch die Eigenversorgung für der Kameradinnen und Kameraden koordinieren.

Sven Lehmann
SG-FW Pressewart Bardowick