Unserer Umwelt im Dorf Gutes tun

Wer hat es nicht schon einmal wahrgenommen und sich darüber geärgert: Weggeworfene „Hamburger“- und Zigarettenschachteln, Plastiktüten, leere Plastikflaschen und jede Menge anderer Müll verunstalten unsere Wege und Straßen. Hier hieß es am heutigen Sonnabend, den 23. März 2013 anpacken. Bei minus 6§°! Celsius (Zwei Tage nach dem offiziellen Frühlingsanfang) trafen sich etwa 45 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die „Kleinen“ eingeschlossen um Neun Uhr am Feuerwehrhaus in Barum. Schnell waren die einzelnen Aufgaben verteilt und die Gruppen gingen oder fuhren in die abgesprochenen Bereiche.
Das große Löschfahrzeug ging mit einem Hochdruckstrahlgerät dem Schmutz und den Ablagerungen auf den Bänken am Barumer See zu Leibe. Ebenfalls wurden die Wertstoffcontainer in der St. Dionysstraße gesäubert.
Die nächste Gruppe startete, ausgerüstet mit einer Astschere und viel Kraft zum Freischneiden der Hecken des außerörtlichen Bündweg in die südliche Richtung.
Reingungswasser muss warm bleiben und so fuhren zwei Gruppen mit den Mannschaftsbussen jeweils zu den Orts- und Verkehrsschildern in St. Dionys und Barum und befreiten diese vom Schmutz. Jetzt lässt sich auch wieder erkennen, daß wir Tempo 30 Zonen innerhalb unseres Ortes haben.
Weitere kleinere Gruppen durchstreiften die etwas abseits gelegenen Wege und Straßen um die Reste von Böllern und Raketen aus der Sylvesternacht aber auch Radzierkappen und Pfandflaschen einzusammeln. In Horburg wurde das Gemeinschaftshaus und der Kinderspielplatz weiträumig und aufwändig von Abfällen und Unrat befreit.
Wen wundert es, daß die heiße Erbsensuppe beim Gastwirt Flindt nach einem solchem arbeitsreichen Vormittag auf dem Saal besonders gut schmeckte.
Um es mit den Worten des Bürgermeisters zu sagen: Vielen Dank für die geleistete Arbeit und lasst es euch schmecken!

text & fotos Reinhard W. Pietrowski
(Die Foto-CD kann während der Sprechstunden im Gemeindebüro ausgeliehen werden)