Alle Jahre wieder…….

……geht es zur Weihnachtszeit  mit der Handsäge  am Ortseingang von Barum rechter Hand in die Tannenbaumschonung von Fehling. Weihnachtsbäume zum Selberschlagen soweit das Auge reicht. Naja, zumindest hat man den Eindruck. 

Wissenschaftler haben statisch herausgefunden, daß die meisten Meinungsverschiedenheiten, böse Zungen nennen es  Streitigkeiten um das Aussuchen, das Aufstellen oder das Schmücken des Weihnachtsbaumes entstehen. 

Wieviel anders in der Schonung bei Fehling. Ein Baum schöner als der andere. Trotz des großen Angebotes dauert es dann doch schon eine ganze Weile bis man/frau das schönste Exemplar von allen gefunden hat.  Es ist nicht zu breit, nicht zu hoch, hat schön gleichmäßig gewachsene Äste und lässt sich leicht auf dem Baumständer befestigen. Also wird er abgesägt.

Für die ungeübteren Käufer steht schon jemand aus der Verkaufsmannschaft mit der Motorsäge bereit um den – natürlich - schönsten Baum aus dem riesigen Angebot heraus zu schneiden und für das Aufstielen vorzubereiten. Hat man/frau das Prachtexemplar erst einmal die geschätzen 100m zum Abtransport bis an die Straße geschafft Kommt noch der Transport selbst. Aber vorher noch eine kleine Erfrischung am Verkaufsstand zum Aufwärmen - ein Becher Glühwein und dann los!

Eingeschlaucht in ein Transportnetz wäre es fast geschafft, wenn der Kofferraum des Autos nicht zu kurz wäre. Also eine Wolldecke auf das Autodach gelegt, Baum obendrauf und die 600 m mit einem halbwegs fest gezurrten Weihnachtsbaum nach Hause zurückgelegt.

Am zukünftigen Aufstellungsort angekommen abgeladen, in den Ständer gestellt und: SCHIEF! Nach mehrfachen Versuchen den Baum gerade im Baumständer zu befestigen auf den Rat einer Frau gehört: Leg doch einfach ein kleines Stück Holz mit hinein. 

Und siehe da: Der Baum steht gerade, jeglicher Stress ist von uns abgefallen. Die Weihnachtsfeiertage können kommen.

Bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heißt: Wir brauchen einen Weihnachtsbaum!

text & fotos Reinhard W. Pietrowski 2016