Statusbericht: Fußgängerüberweg St.-Dionys-Straße

Der Bürgermeister hat aktuell beim Landkreis den Stand der Planungen abgefragt. Dabei wurde mitgeteilt, dass die Verwaltung die Situation neu bewertet.

Obwohl bei der gemeinsamen Ortsbesichtigung Einvernehmen über die Notwendigkeit des Überwegs bestand, führt der Landkreis nun an, dass eine Verkehrszählung im Winter ergeben habe, dass kein Zebrastreifen erforderlich sei.

Um zu prüfen, ob sich die Verkehrslage im Sommer anders darstellt, ist nun eine ergänzende Verkehrszählung nach den Sommerferien vorgesehen. Ursprünglich war Ihre Durchführung bereits vor den Sommerferien vorgesehen, hat sich jedoch durch behördeninterne Verzögerungen nach hinten verschoben.

Schützenfest in Barum: Das Programm für das Festwochenende

Barumer Klönschnack am 10.07. im Balagan

Brand in der Kirche in St. Dionys

Am Samstagnachmittag, den 27. Juni 2026, kam es in der Kirche im Gotenweg im Barumer Ortsteil St. Dionys zu einem folgenschweren Brand. Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund eine Million Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Einsatzverlauf und Löscharbeiten

Gegen 14:15 Uhr stellten Zeugen eine starke Rauchentwicklung an der Kirche fest, woraufhin die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei alarmiert wurden. Beim Eintreffen der ersten Retter stand eine elektrische Orgel im Inneren des Gebäudes in Brand. Durch die enorme Hitze- und Rauchentwicklung wurden auch eine Treppe sowie die Balustrade der Empore stark beschädigt bzw. gerieten ebenfalls in Brand.

Aufgrund der Lage wurde das Einsatzstichwort zügig auf „Brand 3“ erhöht. Die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Bardowick (darunter Kräfte aus St. Dionys, Barum, Handorf, Horburg, Wittorf und Bardowick) waren mit insgesamt mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort. Unter schwerem Atemschutz wurde der Brand im Innenraum bekämpft. Über eine Drehleiter kontrollierten Einsatzkräfte den Dachbereich nach Abluftöffnungen, während das Kirchenschiff mithilfe von Überdruckbelüftern vom dichten Rauch befreit wurde.

Der Einsatz gestaltete sich durch die sommerliche Extremhitze von teils über 38 Grad als physisch besonders fordernd für die Feuerwehrleute. Anwohner sowie der Verpflegungszug des ASB unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und einem Imbiss. Gegen 17:30 Uhr konnte die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben werden.

Folgen und Ermittlungsstand

Durch das Feuer und die erhebliche Verrußung im gesamten Innenraum ist die Kirche bis auf Weiteres nicht nutzbar. Die Polizei hat ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Während erste Meldungen noch die Elektrik der Orgel als mögliche Ursache nannten, erhärtete sich im Zuge der polizeilichen Ermittlungen der Verdacht auf Brandstiftung. Am Sonntag, den 28. Juni 2026, nahm die Polizei im Lüneburger Stadtgebiet einen 26-jährigen Mann aus Mecklenburg-Vorpommern vorläufig fest. Er war zuvor aus einer dortigen psychiatrischen Klinikgängig abgängig und soll am Brandort in St. Dionys gesehen worden sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Nach dem Kirchenbrand: Sieben Antworten auf die Frage „Was kann ich jetzt tun?“

Pastor Frederic Richter wendet sich nach den Ereignissen mit einem persönlichen und bewegenden Statement sowie sieben ganz konkreten Gedanken an die Gemeinde und alle Unterstützer:

Für uns als Kirchengemeinde bedeutet das nun viel Trauer und Schmerz, aber auch einen trotzigen Blick nach vorn: was muss umgeplant werden, wenn die Kirche wegen der Schäden im Innenraum für einige Zeit nicht zu nutzen ist?
Wir danken allen für die große Anteilnahme, die uns erreicht hat.
Sieben Gedanken sind mir als Pastor im Nachgang zu der Frage gekommen, die mir mehrfach gestellt wurde: „Was kann ich jetzt tun?“

  1. Lebt aufmerksam! Wir danken der Nachbarin, die den Brand gerochen und zur Kirche geschaut hat. So hat sie das geborstene Fenster gesehen, aus dem schon Rauch aufstieg, und daraufhin den Notruf abgesetzt. So konnte Schlimmeres verhindert werden. Also: Lebt aufmerksam, nicht aufdringlich, aber aufmerksam.
  2. Engagiert euch! Wir danken allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften, die mit großer Tatkraft in St. Dionys im Einsatz waren. Bei der Hitze haben Anwohner sie mit Getränken und Kühlpacks versorgt. Auch das war ein sehr wertvoll. Es ist nicht selbstverständlich, seine Freizeit zum Beispiel einer freiwilligen Feuerwehr zu Verfügung zu stellen und dann an einem schönen Sommersamstag einem Straßenfest oder dem Pool den Rücken zuzukehren, um einen Brand zu löschen. Vielen Dank an alle, die so etwas tun. Von solchem Engagement lebt unsere Gesellschaft. Insofern – wer es noch nicht tut: Engagiert euch ehrenamtlich in Vereinen, Feuerwehren oder der Kirche.
  3. Werdet Kirchenmitglied! Unsere Kirchengemeinde St. Dionys bekommt mehr Kirchensteuern zugeteilt – auch für den Erhalt unserer Gebäude – je mehr Kirchenmitglieder wir haben. Wem es also am Herzen liegt, dass es die wunderschöne Kirche St. Dionys gibt, der kann Sie durch seine Kirchenmitgliedschaft stützen. Das gilt natürlich genauso für andere schöne Kirchen in anderen Orten. Wer dort lebt und seine Kirche stützen möchte, kann dort Kirchenmitglied werden.
  4. Spendet! Noch ist keine Schadenssumme absehbar – und die Kirche hat auch eine Gebäudeversicherung. Aber vielleicht kommt es dennoch dazu, dass für irgendetwas auch Eigenmittel eingefordert werden. Wer dafür schon etwas spenden möchte, kann das gern unter der hier auf der Homepage angegeben Kontoverbindung tun. Natürlich werden wir aber auch informieren, wenn es weitere Informationen zum Renovierungsbedarf und ggf. Kosten gibt, die da auf die Kirchengemeinde zukommen.
  5. Unterstützt die Kirchengemeinde im Förderverein: Wer vielleicht kein Kirchenmitglied werden möchte, aber dennoch mit unserer Gemeinde sympathisiert, kann auch Mitglied im Förderverein werden. Sein Zweck besteht darin, die Gebäude zu erhalten und für das kirchliche Leben und das gesellschaftliche Miteinander in unseren Dörfern Mittel zu sammeln.
  6. Kommt zu Hilfseinsätzen! Im Laufe der kirchenlosen Zeit wird es bestimmt vermehrt Bedarf an tatkräfigen Händen geben, die z.B. neue Gottesdienstorte herrichten oder ggf. auch Dinge aufräumen, die wir selbst beseitigen müssen oder dürfen. Wer da dann mitmachen möchte, herzliche Einladung.
  7. Betet und übt christliche Nächstenliebe. Dieser Punkt könnte auch der erste sein, denn in jeder Krise kommt es vor allem auf die Haltung an, mit der wir durch das Leben gehen. Als Christinnen und Christen haben wir die Hoffnung, dass Jesus uns hört und liebevoll begleitet, wenn wir ihm unsere Sorgen anvertrauen. Und wir vertrauen darauf, dass in einem freundlichen Miteinander und hilfsbereiten Lebensstil der Schlüssel liegt, um Krisen zu meistern und wieder Tage voller Lebensfreude zu genießen.

Gott befohlen
Pastor Frederic Richter

Unterstützung für den Wiederaufbau:
Möchten Sie der Kirchengemeinde St. Dionys in dieser schweren Zeit finanziell unter die Arme greifen? Über das offizielle Spendenportal der Kirche können Sie direkt und unkompliziert einen Beitrag leisten:
Hier der Link zur Spendenportal der Kirche

Eichenprozessionsspinner – Gefahren erkennen und richtig handeln

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in den vergangenen Jahren ist der Eichenprozessionsspinner auch in unserer Region vermehrt aufgetreten. Die Gemeinde Barum möchte Sie über die möglichen Gefahren informieren und Hinweise zum richtigen Verhalten geben.

Was ist der Eichenprozessionsspinner?

Der Eichenprozessionsspinner ist die Raupe eines Nachtfalters, die vor allem an Eichen vorkommt. Die Raupen bewegen sich häufig in langen Reihen („Prozessionen“) und bilden Gespinstnester an Stämmen und Ästen. Problematisch sind insbesondere die feinen Brennhaare der Raupen. Diese enthalten ein Nesselgift und können bereits durch Wind über größere Entfernungen verbreitet werden. Die Brennhaare bleiben auch in verlassenen Nestern über lange Zeit wirksam. (Niedersachsen) Welche Gefahren bestehen?

Ein Kontakt mit den Brennhaaren kann gesundheitliche Beschwerden verursachen. Dazu
gehören insbesondere:

  • Hautreizungen, Rötungen und starker Juckreiz
  • Quaddeln oder Hautausschläge
  • Augenreizungen und Bindehautentzündungen
  • Reizungen der Atemwege, Husten und Atembeschwerden

In seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Allergikerinnen und Allergiker sowie Personen, die sich häufig im Freien aufhalten. Auch Haustiere können betroffen sein. (www.nlga.niedersachsen.de)

So erkennen Sie einen Befall!

Ein Befall ist häufig an folgenden Merkmalen erkennbar:

  • Gespinstnester an Eichenstämmen oder stärkeren Ästen
  • Gruppen von Raupen, die hintereinander in Reihen wandern
  • Starker Blattfraß an Eichenbäumen

Bitte halten Sie stets Abstand und berühren Sie weder Raupen noch Nester. (www.nlga.niedersachsen.de)

Eichenprozessionsspinner in Bildern.pdf

Verhaltensregeln

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

✓ Meiden Sie befallene oder abgesperrte Bereiche.
✓ Halten Sie ausreichend Abstand zu befallenen Eichen.
✓ Berühren Sie Raupen, Nester oder Gespinste keinesfalls.
✓ Halten Sie Kinder und Haustiere fern.
✓ Betreten Sie abgesperrte Bereiche nicht.
✓ Melden Sie verdächtige Funde der Gemeindeverwaltung.

Was tun nach einem Kontakt?

Sollten Sie mit Brennhaaren in Berührung gekommen sein:

  1. Verlassen Sie den betroffenen Bereich umgehend.
  2. Wechseln Sie die Kleidung und waschen Sie diese möglichst bei mindestens 60 °C.
  3. Duschen Sie gründlich und waschen Sie Haare und Haut.
  4. Vermeiden Sie Kratzen an betroffenen Hautstellen.
  5. Suchen Sie bei stärkeren Beschwerden oder Atemproblemen unverzüglich ärztliche
    Hilfe auf und weisen Sie auf den Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner hin.
    (www.nlga.niedersachsen.de)

Meldung von Befallsstellen

Wenn Sie einen Befall auf öffentlichen Flächen feststellen, informieren Sie bitte per E-Mail die Gemeindeverwaltung Barum (verwaltung@gemeinde-barum.de) oder die Ordnungsabteilung der Samtgemeinde Bardowick (Meldung eines Schädlingsbefalls | Samtgemeinde Bardowick-Serviceportal).

Ansprechpartnerin der Samtgemeinde Bardowick:
Frau Marie-Luise Meth
Te.: 04131 1201166
E-Mail: M.Meth@bardowick.de

Die Samtgemeinde Bardowick wird betroffene Bereiche kennzeichnen, absperren und geeignete Bekämpfungsmaßnahmen veranlassen.

Die Bekämpfungsmaßnahmen konzentrieren sich vorrangig auf öffentliche Bereiche, in denen sich viele Menschen aufhalten, wie zum Beispiel Schulen, Krippen, Kitas, Spielplätze oder auch Bushaltestellen und werden ab dem 06.07.2026 in der Gemeinde Barum begonnen.

Bei starken Beschwerden wie Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder Kreislaufproblemen rufen Sie bitte sofort den Notruf 112. Bei anhaltenden oder stärkeren Beschwerden suchen Sie bitte ärztliche Hilfe auf.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr umsichtiges Verhalten.

Ihre Gemeinde Barum

Weitere Informationen des Landkreises Lüneburg:

Ansprechpartner Einheits- und Samtgemeinden EPS – Sachbearbeiter – Website.pdf

EPS Merkblatt Stand 6-2025.pdf

Konzept_Eichenprozessionsspinner_Stand_Juni_2025.pdf

EPS Einführung Gespäch 01.07.2025.pdf

Liste_Bekämpfungsfirmen.pdf

Sommerfest an der Kirche: Jede(r) ist willkommen!

Gemeinde braucht Gemeinschaft. Darum laden wir alle Gemeindeglieder, Kirchenfreunde und Interessierten am Sonntag, den 28.06.2026 um 15 Uhr zu einem Sommerfest rund um die Kirche ein. 

Quelle: Kirchengemeinde St. Dionys

Live Konzert am 04.07.2026 im Balagan

Quelle: Café Balagan

Öffentliche Bekanntmachung der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 23.06.2026

Am Dienstag, den 23. Juni 2026, findet um 19:00 Uhr im Saal am See, Alte Dorfstr. 1, 21357 Barum, eine öffentliche Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Barum statt.

Zuhöherinnen und Zuhörer sind hierzu herzlich eingeladen.

T a g e s o r d n u n g:

  1. Eröffnung der Sitzung
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung sowie der Beschlussfähigkeit
  3. 1. Unterbrechung für die Einwohnerfragestunde (max. 30 Min.)
  4. Feststellung der Tagesordnung
  5. Genehmigung der Niederschrift der Bau- und Umweltausschusssitzung vom 10.03.2026, Anlage: VO 02/006/2026Anlage 1Haushalt 2026
  6. Sachstand / Beratung über die Sanierung / Neubau von gemeindeeigenen Straßen in der Gemeinde Barum
  7. Sachstand / Beratung zur Anwendung des sogenannten „Bau-Turbo“ in der Gemeinde Barum
  8. Sachstand / Beratung zum Befall von Eichen durch den Eichenprozessionsspinners in der Gemeinde Barum
  9. Antrag auf Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches in der Straße „Vor dem Allerbruch“ in Barum VO 02/014/2026
  10. Antrag der Gruppe UWG / Bündnis 90 / Die Grünen auf Verabschiedung einer Resolution an den Landrat des Landkreises Lüneburg zur sofortigen und nachhaltigen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners VO 02/015/2026, Anlage Antrag UWG/Bündnis Grüne
  11. Mitteilungen des Bürgermeisters
  12. Anfragen und Anregungen
  13. 2. Unterbrechung für die Einwohnerfragestunde (max. 30 Min.)
  14. Beendigung der öffentlichen Sitzung

Familien-Flohmarkt und Tag der offenen Tür am Waldkindergarten Physicus in St. Dionys!

Für den bunten Flohmarkt des Waldkindergartens am Sonntag, den 28. Juni, sind aktuell noch Anmeldungen für eigene Verkaufsstände ohne Standgebühr möglich.

Der Barumer See als Kunstwerk auf unserer Trafostation

Wer in den letzten Tagen am Gruftweg vorbeigekommen ist, wird sich über den neuen, wunderschönen Ausblick gewundert haben. Die dortige Trafostation hat ihr tristes, graues Betonkleid abgelegt und wurde in ein echtes landschaftliches Kunstwerk verwandelt.

In Zusammenarbeit mit den professionellen Fassadenkünstlern der Firma „Dosenfutter“ aus Hamburg wurde ein Motiv realisiert, das jedem Barumer sofort ans Herz gehen dürfte: Abgebildet ist unser Barumer See mit dem charakteristischen Blick auf den Schöpfwerkskanal.

Mit dieser Aktion wird nicht nur die Versorgungstechnik harmonisch in die Umgebung eingebunden, sondern auch ein echtes Bekenntnis zu unserer schönen Dorf- und Naturlandschaft geschaffen. Kommen Sie gern beim nächsten Spaziergang vorbei und genießen Sie das neue „Fenster zum See“ direkt am Gruftweg!