Außenanlagen Saal

Traurig – ‚Gefahr im Verzug‘: Gemeindeeiche muss gefällt werden

08.06.2022

Und das auch noch auf dem ‚Eichenplatz‘ mitten im Dorf, auf dem Gelände des Saales. Unser Baumkontrolleur muss, da es um die Verkehrssicherungspflicht und sich damit um die potentieller Gefährdung Dritter handelt, leider unerbittlich sein.

Das Baumkataster, dass nun in unserer Gemeinde für gemeindeeigene Bäume erstellt wird, dient eben genau dazu: Gefährdungen zu erkennen und zu beseitigen. Natürlich hat aber der Schutz und der Erhalt (und damit die Pflege!) unserer Bäume immer Vorrang, aber manchmal geht es leider nicht anders. Ersatzpflanzungen sind dann natürlich selbstverständlich.

Dieses alte, knorrige Individuum hat mit seinen fast 200 Jahren so einiges erlebt, und zeigt immer noch ein vitales grün. Aber der Stamm, so haben Prüfungen ergeben, ist hohl und in Randbereichen nur noch gefährlich dünn. Braunfäule zersetzt die Statik des Baumes.

Nun gilt laut Bundesnaturschutzgesetz, hier § 39, das Verbot, Bäume in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September grundsätzlich nicht zu fällen! Die absolute Ausnahme ist ‚Gefahr im Verzug‘. Diese ist hier leider anzuwenden. Allerdings auch mit der pragmatischen Einschränkung, dass die Fällung erst nach dem 15. Juli erfolgen kann – der gesetzliche Stichtag, an dem die ‚Brut- und Setzzeit‘ offiziell endet. Selbstverständlich wird der Baum vor der Fällung nach Nistvögeln etc. überprüft.

Die untere Naturschutzbehörde (UNB), welche von der Gemeinde umgehend informiert wurde, hat diesen Sachstand ebenfalls am 04.06.2022 vor Ort feststellen müssen und wird diese Ausnahmegenehmigung erteilen.
In Niedersachsen gilt seit 01.01.2021 zudem das Bundesnaturschutzgesetz, hier §17 Abs. 3, das Bäume und Gehölze, die Landschaftsbild- oder Ortsbildprägend sind, unter den Schutz der UNB stellt. Das betrifft natürlich nicht nur die Gemeinde und gemeindeeigene Bäume, sondern auch jede Besitzerin und jeden Besitzer eines solchen Baumes auf Privatgrund.

Wenn Sie also Probleme oder Fragen zu ihren Bäumen haben – wenden Sie sich an die Gemeinde: sie hilft gerne mit Rat und Tat.

‚Unser Saal‘ – Außenanlage West bekommt ihr Gesicht

01.06.2022

Wer nicht regelmäßig auf seinen Spaziergängen oder Radtouren die Außenfläche West des Saales vor Augen hat, der wird sich sicherlich über die schönen Veränderungen freuen, denn jetzt ist dort alles gepflanzt, gestaltet, montiert und gepflastert.

Fehlte nur noch das Bodengrün – und das läuft jetzt gerade zu großer Form auf. Alle 22 Apfelbäume sind dank guter Pflege angewachsen, erblüht und werden uns sicher den einen oder anderen Apfel schenken (alles alte Sorten mit ganz eigenen Geschmack, den wir von unseren ‚EU-Äpfeln‘ nicht kennen). Auch die neu gepflanzte Hainbuchenhecke hat sich kräftig entwickelt und bildet einen schönen Abschluss zur Straße. Die Blumenwiesen sind eingesät und werden schöne Farbakzente setzen. Auch die zusätzliche, rahmende Pflanzung einiger Eichen zur Terrasse, wird noch erwogen.

Die Terrasse des Saals ist fertig!

25.03.2022

Terrasse Saal     

28.02.2022

Die Terrasse vor dem Westgiebel ist, neben dem Festplatz davor, ist sicher ein Kernstück der Außenanlage und stellt eine Ergänzung zum Saal dar. Sie ermöglicht eine bedeutend breiter gefächerte Nutzung der gesamten Anlage, des Saals und des Festplatzes. Die Ausführung wird als Treppenterrasse mit großer Sitzfläche und gestuften Terrassen, eingefasst in Granitstelen, ausgeführt. Dabei ist auch auf besonders flache Sitzterrassierung geachtet worden, was den Nutzen noch erhöhen wird.

Die Ausführungen gehen weiter!

18.02.2022

Pünktlich und ohne Lieferverzug oder sogar Preissteigerungen ist weiteres Material für die nächsten Schritte zur Fertigstellung der Außenanlagen Saal eingetroffen. Sollte es die Witterung erlauben, ist bereits am Montag der Baubeginn.

Einfriedung mit Lärchenzaun 

Die Reste des alten Holz- und Drahtzaunes sind bereits abgerissen und wie im Plan vorgesehen, wird die Einfriedung des Areals mit einem unbehandelten Lärchenzauns abgeschlossen. In Anlehnung an die historische Einfriedung im Ostbereich des Grundstücks, wird wieder ein stabiler, 1,20 m hoher Lattenzaun mit gehobelten und am Kopf abgeschrägten Zaunlatten aufgebaut werden. Die Verankerung der gehobelten Massivholzpfosten wird mit H-Ankern in einem Betonsockel vorgesehen. Bei dem historischen anmutenden Zaun wird bewusst auf chemischen Holzschutz verzichtet: So wird es bald zu Bläueverfärbungen, besonders im Splintholzanteil kommen, die aber nicht holzgefährdend sind. Vielmehr wittern so die Element aus, um dann eine natürliche Patina anzusetzen. 

Ausschreibung Los 3 -Ost

13.02.2022

Die Ausführung der Außenanlagen wurde in drei Abschnitten geplant.

  • Los 1: Terrassen nördlich und südlich des Saals
  • Los 2: Anlegung der Außenanlagen westlich, nördlich und südlich des Saals
  • Los 3: Anlegung der Parkplatz- und Außenanlage östlich des Saals
Geplante Außenanlagen des Saals

Für den letzten Lostopf ist das Leistungsverzeichnis nun fertig gestellt!. Die Außenanlagen – Ost werden aus Zeitgründen beschränkt ausgeschrieben. Die Ausführung muss bis zum 31.05.2022 abgeschlossen werden. Das Angebot muss bis zum 24.02.2022 abgeben werden. Fachfirmen, die für die Ausführung ebenfalls ein Angebot abgeben möchte, können das Leistungsverzeichnis bei der Gemeindeverwaltung verwaltung@gemeinde-barum.de in digitaler Form oder unter der Tel: 04133/510363 in Papierform anfordern.

Es tut sich was – Außenanlagen für unseren Saal

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

viele von Ihnen haben es bereits bemerkt: Es tut sich was am Saal des ehemaligen Gasthauses.

Ein lokaler Gartenbaubetrieb hat durch ein Werbebanner bereits auf sich aufmerksam gemacht. Und wer den Laubcontainer nutzt (eine prima Sache, die ab sofort immer im Herbst angeboten werden soll), sieht es umso deutlicher: Es geht los mit der Gestaltung der Außenanlagen.

Die Vorschläge des Planungsteams, bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern sowie Ratsleuten, werden nun umgesetzt. Dies wurde noch in der letzten Ratssitzung des „alten Gemeinderates“ am 20.07.2021 beschlossen. Die Arbeiten begannen gestern – denn Eile ist geboten: Die Pflanzarbeiten müssen vor Wintereinbruch abgeschlossen sein.

Ziel der Umgestaltung der Außenflächen ist die Schaffung eines Dorfmittelpunktes. Hierzu sind mehrere thematische und Nutzungsabschnitte vorgesehen.

Der westlichste Teil der Fläche wird zu einem Apfelgarten umgestaltet – ein Blick in die Vergangenheit zeigte, dass es diesen hier auch schon früher gab. Gepflanzt werden alte Apfelbaumsorten, ihre Früchte sollen allen zur Verfügung stehen. Die kaputten Zaunreste verschwinden und neue Hecken werden gesetzt bzw. die Bestandshecken saniert und fit für die Zukunft des Dorfmittelpunktes gemacht.

Mittig des Apfelgartens, wird ein fast 20 m langer Kletter- und Balancierpfad aus hochwertigem Robinienholz (selbstverständlich FSC-zertifiziert) hergestellt. Dieses Highlight wird nicht nur den Kleinen in unserer Gemeinde gefallen!

Zum Saal hin schließt dann der neue Festplatz in natürlicher Glensanda-Ausführung (Zierkies) mit Graniteinfassung an. Klar, dass auch an Sitzgelegenheiten und weitere Bepflanzungen gedacht wurde. Hinzu kommen Sickerflächen für die natürliche Entwässerung des Saals.

Die Fläche östlich des Saals bleibt zunächst bewusst „unbeplant“ und wird ausschließlich zum Parken genutzt, um im Falle einer ggf. gewünschten späteren Nutzung keine unnötigen Kosten zu verursachen. Der Grundstücksabschluss nach Osten erfolgt durch einen Lattenzaun aus Lärchenholz, wie er schon vor 100 Jahren hier stand.

Apropos Kosten: Durch die Initiative des Planungsteams, dem großen Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie einiger Verhandlungen ist es gelungen, den ursprünglich planerisch angesetzten Betrag um ca. 50 % zu reduzieren. In Zeiten steigender Rohstoffkosten sowie des Fachkräfte- und Handwerkermangels ein durchaus respektables Ergebnis.

Wir freuen uns auf das Ergebnis!