Umfrage 1

Liebe Einwohnende der Gemeinde Barum,

seit nunmehr 114 Jahren steht er in unserem Dorfzentrum: Der Festsaal des Gasthauses Flindt. 

1908 gebaut, hat er mehr erlebt als man berichten könnte. Hier ist seitdem der Ort zum Feiern, zu Tanz, Musik und fröhlichem Beisammensein. 

Nun lag er lange im Dornröschenschlaf, und seinen Ursprung, das über 400 Jahre alte Gasthaus, gibt es leider auch nicht mehr. 

Der Saal jedoch erstrahlt in neuem Glanz, er wurde aufwändig restauriert und das selten anzutreffende Tonnengewölbe wurde wieder freigelegt. Bald folgt die Ausstattung – Tresen, Tische, Stühle, Akustik usw. Viel ist gearbeitet worden, um die praktischen und rechtlichen Nutzungsregularien zu schaffen. Bald soll im Saal wieder gefeiert werden! Veranstaltungen jeder Art, egal ob Vereinstreffen oder kulturelle Veranstaltungen und natürlich Familienfeiern – unsere Familienfeiern. Der Saal soll und kann bald gemietet werden! Der neue Tanzboden, die großzügige Terrasse sowie der Festplatz warten darauf, genutzt zu werden.

Doch was auch noch fehlt, ist ein Name und ein Logo für unser Schmuckstück! Deshalb möchten wir Euch bitten, Eure Vorschläge abzugeben.

Umfrage 1:  Bis zum 31.8.2022 sammeln wir Eure/ Ihre Namens- und Logovorschläge für den Saal. 

Umfrage 2:  Bis zum 30.9.2022 laden wir dazu ein, über die eingegangenen Vorschläge auf der Webseite der Gemeinde Barum abzustimmen. Die Proklamation über die Namensgebung und das entsprechende Logo erfolgt bei der offiziellen Einweihung. Der Gemeinderat behält sich vor, aus den meist gewählten Vorschlägen den Sieger zu küren, um z.B. Scherzvorschlägen vorzubeugen. 

Zeit und Anlass, unserem Saal einen guten Neustart in sein neues Leben zu geben. Bitte helft uns dabei: 

Gerne möchten wir alle noch mehr über seine Geschichte erfahren. Wer also noch alte Fotos hat, von innen / außen / Umfeld / Dorfansichten oder gute Geschichten und Anekdoten: Bitte lasst uns alle teilhaben.

Vorschläge zum Namen, einem Logo oder auch Geschichten und Anekdoten können direkt über diese Webseite abgeschickt werden (siehe unten), oder per E-Mail unter saal@gemeinde-barum.de

Hier der Link zur Umfrage

Noch keine Idee? Hier ein paar Namensbeispiele:

  • Alter Festsaal Flindt
  • Barumer Festsaal von 1908
  • Flindts Festsaal

Oder ein Logobeispiel: 

Und zur Anregung noch ein paar Impressionen: 

Was passiert eigentlich mit dem Saal?  

02.07.2022

Immer wieder erreichen die Ratsmitglieder solche oder ähnliche Fragen zum Saal, zum Stand der Arbeiten und dazu, was eigentlich für seine Zukunft vorgesehen ist:

„Wird am Saal gearbeitet? / Was ist dort noch zu tun? / Können wir den Saal schon mieten?“

Die kurze Antwort auf diese Fragen lautet: Es geht voran!

Die lange Antwort lautet: Bis Herbst / Winter 2021 hat sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Barum sowie aus den Ratsmitgliedern verschiedene Konzepte und Lösungsvorschläge rund um den Saal überlegt. Nach der Kommunalwahl im letzten Jahr wurde eine neue, interfraktionelle Projektgruppe, bestehend aus Mitgliedern des neu gewählten Rates, gebildet, um das Thema in der neuen Konstellation weiter zu verfolgen. Diese Projektgruppe musste sich nicht nur inhaltlich finden, sondern auch haushaltstechnische Gesichtspunkte berücksichtigen.

Die Mehrheit im aktuellen Rat lehnt es ab, dass die Gemeinde eine eigene Gastronomie oder ein Bistro im Saal betreibt. Es ist vor allem gewünscht, dass der Saal von der Bevölkerung genutzt wird. So soll der Saal beispielsweise von Bürgerinnen und Bürgern sowie von örtlichen Vereinen gemietet werden können. Dafür soll auch eine grundlegende aber passende Innenausstattung zur Verfügung stehen. Wer bereits bei Ratssitzungen dabei war weiß, dass wir noch keine einheitliche Bestuhlung mit Tischen und Stühlen haben. Auch die Akustik muss definitiv noch verbessert werden – wir brauchen eine Audioanlage und Schallmaßnahmen. Daneben muss der Tresenbereich noch ausgebaut werden – mittlerweile wurden hier Fliesen verlegt und ein Leistungsverzeichnis erstellt, um z.B. die Einrichtung des Tresenbereichs auszuschreiben.

Ein Leistungsverzeichnis (LV) benötigt die Gemeinde immer dann, wenn Arbeiten an Dritte vergeben werden sollen; bei öffentlichen Ausschreibungen dient das LV zur eindeutigen Definition der notwendigen und geforderten Leistungen. Die Gemeinde muss dabei produktneutral vorgeben, welche Leistungen und in welcher Art und Weise erfüllt werden sollen und mit diesem Leistungsverzeichnis Angebote verschiedener Händler, Dienstleister u.ä. einholen. Wenn es um Steuergeld geht, sind klare Regulationen bei der Beschaffung einzuhalten. Das bedeutet aber auch, dass solche Prozesse mit einer langen und aufwändigen Bearbeitungszeit und sehr viel Arbeit verbunden sind.

Solche Leistungsverzeichnisse sind jetzt auch noch z.B. für die Tische und Stühle und für die Akustikanlage erforderlich. Daran arbeitet die Projektgruppe aktuell, und es wurden bereits entsprechende Haushaltsmittel im Haushalt 2022 für diese Investitionen eingestellt.

Daneben hat die Projektgruppe Entwürfe zu einer Nutzungsordnung, Hausordnung und zu einem Nutzungsentgelt erstellt, über mögliche Gesellschaftsformen beraten und die bisherige Mängelliste abgearbeitet. Ein dicker Katalog an Sacharbeit, vom Großen bis hin zu Kleinigkeiten: An einen Tresen mit Zapfanlage bis hin zu Seifenspendern, Toilettenschildern oder Fensterfolien musste dabei gedacht werden.  

Wenn dann die Inneneinrichtung steht und weitere Fragen wie z.B. Lagerflächen für die Ausstattung und das Equipment geklärt sind, kann in der 2. Jahreshälfte 2022 endlich eine offizielle Einweihung stattfinden. Vorausgesetzt, der Rat der Gemeinde Barum stimmt den Vorschlägen der Projektgruppe zu und die Lieferzeiten der Anbieter und Handwerker ziehen sich nicht allzu sehr in die Länge.  

Fertigstellung Saal

Der Abschluss des Projektes ’Saal’, seine Ausgestaltung, Nutzung und nicht zuletzt die finanziellen Anforderungen sind eine komplexe Gemeindeaufgabe, der sich alle Fraktionen stellen. Deshalb ist aus Mitgliedern allen Parteien eine ‚Arbeitsgruppe Saal‘ gebildet worden, die sich bereits seit Dezember mit den notwendigen Details und Problemen auseinandersetzt, um den Saal ‚betriebsbereit‘ zu machen. Es muss beispielsweise darüber gesprochen werden, wie der Thekenbereich gestaltet und welches Inventar benötigt wird. Dazu müssen Kosten erhoben werden und ggf. in die anstehenden Haushaltsberatungen verantwortungsbewusst aufgenommen werden.

Auch die akuten Probleme werden angegangen: 

  • Dezember 21: Erstellung einer (langen) Mängelliste für unser ausführendes Architektenbüro, welches die Mängelbeseitigung des Saales zu erledigen hat.
  • Januar 22 Ortstermin: Begehung des Saales mit dem Architektenbüro und ausführliche Besprechung der Mängel. Erste Mängelbeseitigung beginnt schleppend.
  • Januar 22 Verkauf der Resthölzer des Haupthauses über eine bundesweite Ausschreibung an ein Unternehmen für historische Baustoffe in Freiburg.
  • Februar 22 Konkrete Kosten: die Arbeitsgruppe eruiert marktgerechte Kosten für Ausstattungskomponenten und Handwerkerleistungen als belastbare Grundlage für alle weiter anstehenden Entscheidungen und die Haushaltsberatungen.
  • Februar 22: Schlussabnahme durch den Landkreis mit Mängel